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Sonderforschungsbereich 871: Regeneration komplexer Investitionsgüter

Der SFB 871 „Regeneration komplexer Investitionsgüter“ strebt an, wissenschaftliche Grundlagen für die Instandsetzung komplexer Investitionsgüter mit dem Ziel zu erarbeiten, möglichst viele Komponenten des betreffenden Gesamtsystems so zu erhalten oder aufzuarbeiten, dass die funktionalen Eigenschaften des Investitionsguts wiederhergestellt und wo möglich sogar verbessert werden.

Forschungsprogramm 2010-2013

Der Sonderforschungsbereich 871 Regeneration komplexer Investitionsgüter will fehlende wissenschaftliche Grundlagen dafür erarbeiten, dass komplexe Investitionsgüter künftig so wiederhergestellt werden, dass der Nutzen für den Anwender des Investitionsguts maximiert wird. Dazu wird der funktionale Nutzen regenerierter Komponenten und ganzer regenerierter Investitionsgüter bewertet.


Es werden neue fertigungstechnische Verfahren entwickelt und auch deren Aufwendungen modellbasiert bewertet. Auf der Grundlage dieser modellbasierten Bewertungen werden regelbasiert Entscheidungen über die anzuwenden Regenerationsverfahren getroffen, wobei die Entscheidungskriterien aus Sicherheitsanforderungen und dem maximalen Nutzen für den Kunden abgeleitet werden.

Ziele des SFB 871

Die maßgeblichen Ziele des SFB 871 lassen sich zusammenfassend aus den besonderen Anforderungen der Regeneration an die modellbasierte Produktentwicklung und Produktionstechnik wie folgt ableiten:

  • Frühzeitige Erkenntnis der zu regenerierenden Komponenten und der möglichen Regenerationsschritte
  • Kontinuierliche Berücksichtigung der sukzessive erlangten Erkenntnisse in der Planung des laufenden Regenerationsprozesses
  • Verbesserte Verfahren der Regeneration (Regenerationsschritte) und deren Verkettung zu Regenerationspfaden
  • Modellbasierte Vorhersage der funktionalen Eigenschaften komplexer Investitionsgüter und der produktionstechnischen Aufwendungen
  • Aus den modellbasierten Vorhersagen abgeleitete regelbasierte Entscheidungen über die durchzuführenden Regenerationsschritte, die den Nutzen für den Kunden maximieren
  • Integration der modellbasierten Vorhersage der produktionstechnischen Aufwendungen und des funktionalen Nutzens auf der Ebene des gesamten Investitionsguts bzw. des gesamten Regenerationsprozesses.

Diese Ziele lassen sich erreichen, indem der heute übliche Reparaturprozess durch einen neuen Regenerationsprozess ersetzt wird.

Mehr Informationen zu dem Sonderforschungsbereich 871