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Masterlabor Energietechnik

Im Rahmen des Schlüsselkompetenzenmoduls „Masterlabor“ bietet das Institut für Kraftwerkstechnik und Wärmeübertragung (IKW) in Kooperation mit dem TFD das „Masterlabor Energietechnik“ an.

Das Ziel des Versuches ist es erworbene theoretische Grundlagen auf den Gebieten der Strömungsmechanik und der Wärmeübertragung praktisch anzuwenden und zu vertiefen. Die Einarbeitung, Durchführung und Auswertung der Versuche erfolgt daher von den Studierenden selbstständig, lediglich unter Aufsicht eines Betreuers.

Das Masterlabor Energietechnik gliedert sich in zwei Versuche:

  • Kraftwerkssimulation (IKW)
  • Kalibrierung einer 5-Loch-Sonde (TFD)

Der vom IKW angebotenen Versuch Kraftwerkssimulation umfasst unter anderem die Simulation des Gemeinschaftskraftwerks Hannovers mittels kommerzieller Software für unterschiedliche Lastpunkte.

Bei der Erforschung der Strömung in Turbomaschinen müssen Daten bzw. Messungen vorhanden sein, die realitätsnah die Strömungsvorgänge in einer Turbomaschine beschreiben. Für die Messung dieser Größen wurden verschiedenartige Sonden entwickelt. Für die dreidimensionale Vermessung der stationären Strömung werden 5-Loch-Sonden verwendet. Diese müssen vorab kalibriert werden. Beim TFD-Teil des Masterlabors Energietechnik erfolgt die Kalibrierung einer 5-Loch-Sonde.

Der Versuch wird am institutseigenen Niedergeschwindigkeitskalibrierkanal des TFD durchgeführt. Dabei gilt es unter Verwendung moderner Messtechnik die relevanten Kalibrierkoeffizienten bei Variation der Anströmwinkel aus den gemessenen Drücken zu bestimmen. Die Kalibrierung selbst und die Ergebnisse sollen dann abschließend in einem Laborbericht von den Studierenden dokumentiert und interpretiert werden.

Empfohlene Vorkenntnisse:

  • Kraftwerkstechnik
  • Strömungsmechanik I
  • Wärmeübertragung
  • Messtechnik
  • Signaltheorie
  • Thermodynamik I und II

Es wird von jedem Teilnehmer erwartet, dass er mit Hilfe der Laborumdrucke die für die Versuche notwendigen theoretischen Grundlagen und die Hinweise zur praktischen Durchführung der Versuche vor Laborbeginn erarbeitet. Die Teilnehmerzahl ist auf 60 begrenzt. Die Anmeldung erfolgt über StudIP.