Logo Leibniz Universität Hannover
Logo: Institut für Turbomaschinen und Fluid-Dynamik
Logo Leibniz Universität Hannover
Logo: Institut für Turbomaschinen und Fluid-Dynamik
  • Zielgruppen
  • Suche
 

Rotorblattverformungsprüfstand

Einsatzgebiete 

  • Erprobung der Digital Image Correlation zur Messung von Rotorblattschwindungen an Windenergieanlagen im Betrieb
  • Validierung der Messergebnisse der Digital Image Correlation für rotierende Systeme
  • Untersuchungen zum Flatterverhalten von rotierenden Rotorblättern

Eingesetzte Messtechnik

  • Digital Image Correlation (DIC)
  • Dehnungsmessstreifen (DMS)
  • Laserdistanzmessung

Kenndaten

  • Antriebsleistung:
  • Maximale Rotordrehzahl:
  • Messpunkte  im rotierenden System:
  1. 1,5 kW
  2. 500 1/min
  3. 6
  • Messung der Rotationsgeschwindigkeit über Inkrementalgeber
  • Variable Aufnahme für unterschiedliche Rotoren bis 2,2 m Durchmesser

Beschreibung

Der Prüfstand für Rotorblattverformungen wurde entwickelt, um im skalierten Maßstab die Randbedingungen für Blattschwingungsmessungen an Windenergieanlagen zu simulieren. Sein Aufbau gliedert sich in die vier Einheiten Fuß, Turm, Plattform und Rotor. Der Turm kann über vier in der Höhe verstellbare Füße flexibel an die jeweiligen Anforderungen des Untergrundes angepasst werden. Durch die hohe Masse der Doppel-T-Träger am Fuß ist ein sicherer und fester Stand auch bei größerer Unwucht des Rotors garantiert.

Die Rotorwelle ist als Hohlwelle ausgeführt und erlaubt es elektrische Signale vom Rotor über einen Schleifring aus dem rotierenden System zu führen. Zur Zustandsüberwachung ist ein Inkrementalgeber auf der Welle montiert, der die aktuelle Drehzahl ausgibt. Außerdem wird das Schwingungsverhalten der gesamten Struktur kontinuierlich mit der Hilfe eines Beschleunigungssensors überwacht.

Die Rotorblätter können bei niedrigen Drehzahlen durch einen Impuls von außen zum Schwingen angeregt werden. Bei höheren Drehzahlen werden Piezo-Patches auf den Rotorblättern eingesetzt, um eine Schwingung zu induzieren. Für die Spannungsversorgung der Piezo-Patches kommen spezielle Schleifringe zum Einsatz, die Spannungen bis 1500 V erlauben.

Durch einen  Asynchronmotor mit Kegelradgetriebe ist eine stufenlose Anpassung der Rotordrehzahl zwischen 10 - 500 1/min möglich. Über die flexible Rotoraufnahme können beliebige Rotoren bis 2,2 m Durchmesser am Prüfstand untersucht werden.

Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Tim Kluge

  • Telefon:                 +49 (0) 511 762 4233
  • Email:                    klugetfd.uni-hannover.de