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Niedergeschwindigkeitsfreistrahl

Einsatzgebiete:

  • Untersuchung aeroakustischen Entstehungsmechanismen an Körpern in einer Strömung
  • Aerodynmaische Untersuchung von Prüfköpern im Freistrahl
  • Test und Optimierung von akustischer und aerodynamischer Messtechnik und Sensorik
  • Entwicklung und Erprobung von aeroakustischer Mess- und Analysemethoden
  • Validierung numerischer Simulationsmodelle (CAA)

 

Eingesetze Messtechnik:

  • Mikrofonmesstechnik zur Vermessung der Schalldrücke
  • Akustische Kamera zur Lokalisierung von Schallquellen
  • Stationäre und instationäre Druckmesstechnik
  • CTA/ CCA Sonden zur Messung der Geschwindigkeitsvektoren und der Turbulenz des Strömungsfeldes

 

Kenndaten:

  • Maximale Reynolds-Zahl Remax ~ 0,4·105 bei d = 300 mm
  • Große, nutzbare Kernströmung des Freistrahls AKern (9600 cm2)
  • Modular gestaltete Messstrecke (variabler Einsatz von Prüfkörpern)
  • Möglichkeit, der voll automatische robotergestützte aerodynamische Vermessung 

 

Beschreibung:

Mit dem am Institut für Turbomaschinen und Fluid-Dynamik vorhandenen Niedergeschwindigkeitsfreistrahl steht ein Windkanal zur Verfügung, der vielseitig für aerodynamische und aeroakustische Untersuchungen verwendet werden kann. In der modular gestalteten Messstrecke können verschiedensten Prüfkörper eingesetzt werden und hinsichtlicher ihrer aerodynamischen und akustischen Eigenschaften untersucht werden.

Zurzeit wird der Prüfstand im Rahmen des Verbundprojekts Smart Blades eingesetzt. Dabei erfolgen umfangreiche aeroakustische und aerodynamische Messungen an einem skalierten Flügelprofil mit Klappe, welches im Freistrahl des Windkanals eingesetzt ist. Im Fokus der Untersuchungen steht die erhöhte globale Schallemission des Klappenprofils, der Mechanismus der Schallentstehung an der Seitenkante der Klappe, als auch der Zusammenhang zwischen der Schallentstehung und charakteristischen Strömungsgrößen.

Neben dem Einsatz des Windkanals für Forschungsprojekte erfolgt mithilfe des Prüfstands auch die Weiterentwicklung von Messtechniken und Auswertealgorithmen. Dazu zählt beispielsweise die Optimierung von etablierten Beamforming Algorithmen hinsichtlich deren Auflösungsvermögens und Verarbeitungszeit. Außerdem wird zurzeit eine voll automatisierte robotergestützte Vermessung von Freiströmungen erprobt, um zukünftig aerodynamische Untersuchungen effizienter einzusetzen und kostenintensive Messzeiten zu reduzieren.

 

Ansprechpartner:

Stephanie Lehnhoff, M.Eng.

  • Telefon:                  +49 (0) 511 762 14132
  • Email:                    lehnhofftfd.uni-hannover.de