Arbeitsgruppe - Multiphysik turbulenter Strömungen

Die Arbeitsgruppe Multiphysik turbulenter Strömungen beschäftigt sich mit dem Einfluss von turbulenten und transitionellen strömungsphysikalischen Effekten auf die Aerodynamik von Turbomaschinen.

Die Arbeitsgruppe Multiphysik turbulenter Strömungen beschäftigt sich mit dem Einfluss von turbulenten und transitionellen strömungsphysikalischen Effekten auf die Aerodynamik von Turbomaschinen.

Was wir machen

Ziel unserer Arbeiten ist sowohl die Generierung physikalischen Grundlagenverständnisses mittels turbulenzauflösender Simulationen und experimenteller Untersuchungen an den Prüfständen des TFDs als auch darauf aufbauend die physikalische Modellbildung im Hinblick auf die Auslegung von Turbomaschinen mit RANS-Verfahren.

NUMERISCHE METHODEN

Aufgrund ihrer im Vergleich zu experimentellen Untersuchungen niedrigeren Kosten haben numerische Strömungssimulationen (engl. Computational Fluid Dynamics; CFD) bei der Auslegung als auch der Analyse von technischen  Strömungen eine herausragende Bedeutung. Hierbei bestimmt der Zweck ihres Einsatzes die Anforderungen an die Genauigkeit und Geschwindigkeit der Simulationen. Während für die detaillierte physikalische Analyse zeit- und rechenintensive turbulenzauflösende Verfahren wie die LES (engl. Large Eddy Simulation) und DNS (engl. Direkte Numerische Simulation) eingesetzt werden, finden in der Auslegung die schnelleren, auf einer zeitlichen, statistischen Mittelung der Navier-Stokes Gleichungen basierenden RANS-Verfahren (engl. Reynolds-Averaged Navier-Stokes) Verwendung. Die fehlende physikalische Genauigkeit bei der Abbildung von Turbulenz und Transition wird bei RANS-Verfahren durch entsprechende Modelle kompensiert.

Die Arbeitsgruppe Multiphysik turbulenter Strömungen beschäftigt sich mit dem Einfluss von turbulenten und transitionellen strömungsphysikalischen Effekten auf die Aerodynamik von Turbomaschinen. Aktuelle Forschungsschwerpunkte sind die aktive und passive Beeinflussung transitioneller Grenzschichten in Niederdruckturbinen (NDT), der Einfluss anisotroper Oberflächenstrukturen auf turbulente und transitionelle Grenzschichten sowie der Einfluss periodisch-instationärer, turbulenter Turbinennachläufe auf die Stabilität hochbelasteter Axialdiffusoren und auf die Profilaerodynamik von Niederdruckturbinen.

Seitens der numerischen Verfahren finden sowohl kommerzielle Codes (z.B. ANSYS CFX) als auch quelloffene Forschungscodes wie TRACE und der Open Source Code OpenFOAM Verwendung. Insbesondere für TRACE erfolgt hierbei in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), der MTU Aero Engines, der Technischen Universität Braunschweig und HAW Hamburg auch die gezielte Neu- und Weiterentwicklung physikalischer Modelle. Darüber hinaus ist die Arbeitsgruppe  für die Administration und Weiterentwicklung der durch alle Arbeitsgruppen genutzten IT-Infrastruktur des Instituts verantwortlich.

Gruppenleitung

Dr.-Ing. Lars Wein
Adresse
An der Universität 1
30823 Garbsen
Gebäude
Raum
213
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30823 Garbsen
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