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Hochgeschwindigkeits-Kalibrierkanal HGK

Leistungsdaten

  • KalKalibrierung von pneumatischen und Temperatur-Sonden
  • Stationäre und instationäre Druckmesstechnik: DMT und Kulites
  • Temperaturmesstechnik: Thermoelemente Typ K und Widerstandsthermometer Typ Pt100
  • Düsendurchmesser: 60 mm
  • Ma-Zahlbereich: 0,3…0,9
  • pstat: 50…300 kPa
  • T: 30…90 °C
  • Sondenschaftdurchmesser: max. 8 mm
  • Nickwinkel: ±45°
  • Positioniergenauigkeit im Nickwinkel: 0,05°
  • Gierwinkel: ± 150°
  • Positioniergenauigkeit im Gierwinkel hängt vom verwendeten Sondenverstellgerät ab.

 Beschreibung

Am Institut für Turbomaschinen und Fluid-Dynamik werden umfangreiche experimentelle Untersuchungen an verschiedenen Turbomaschinen durchgeführt. Für diese Untersuchungen werden zum großen Teil pneumatische und Temperatur-Sonden eingesetzt. Bedingung für den Einsatz dieser Sonden ist eine regelmäßige Kalibrierung in einem Freistrahlwindkanal mit bekanntem Strömungsfeld und genauer Kenntnis der Lage der zu kalibrierenden Sonde innerhalb des Strömungsfeldes. Der Hochgeschwindigkeits-Kalibrierkanal erlaubt die Kalibrierung von pneumatischen Strömungsvektorsonden über einen Mach-Zahlbereich von 0,3…0,9. Die Temperatur im Freistrahl kann dabei in einem Bereich von 30…90 °C eingestellt werden. Die konstruktive Gestaltung der Freistrahlsektion erlaubt einen Abschluss gegenüber der Umgebung, um den Hochgeschwindigkeits-Kalibrierkanal mit variablem statischem Druck im Freistrahl von 50…300 kPa zu betreiben. Hierdurch kann die Reynolds-Zahl unabhängig von der Mach-Zahl variiert werden. Die Kalibriervorrichtung zur Positionierung der zu kalibrierenden Sonde wird ebenso über einen Rechner gesteuert, wie Temperatur und Mach-Zahl geregelt werden. Hierdurch können auch umfangreichere Kalibrierungen schnell und kostengünstig durchgeführt werden. Am Hochgeschwindigkeits-Kalibrierkanal können die Sonden auch in Verbindung mit den später am jeweiligen Versuchsstand verwendeten Verstellgeräten kalibriert werden, um die Messgenauigkeit im Gierwinkel weiter zu steigern.

Ansprechpartner

Dr.-Ing. Christian Keller