Logo Leibniz Universität Hannover
Logo: Institut für Turbomaschinen und Fluid-Dynamik
Logo Leibniz Universität Hannover
Logo: Institut für Turbomaschinen und Fluid-Dynamik
  • Zielgruppen
  • Suche
 

Aeroakustischer Windkanal

Einsatzgebiete

  • Untersuchung von aeroakustischen Entstehungs- und Transportmechanismen in geschlossenen Rohranwendungen
  • Test von Rohrschalldämpfern und Linereinheiten 
  • Test und Optimierung von akustischer und aerodynamischer Messtechnik und Sensorik
  • Test und Validierung von aeroakustischer Mess- und Analysemethoden (z.B. RMA, Beamforming, etc.) 
  • Validierung numerischer Berechnungsverfahren

Eingesetzte Messtechnik

  • Stationäre und instationäre Druckmesstechnik
  • Hoch präzise Druckfeldmikrofone
  • Temperaturmesstechnik (Typ K und PT100)
  • CTA/ CCA Sonden zur Messung der Geschwindigkeitsvektoren und der Turbulenz des Strömungsfeldes
  • (endoskopoische) 3-Komponenten Particle Image Velocimetry (PIV) zur Vermessung des Strömungsfelds 
  • Radiale- und Umfangstraversiereinheiten für hochauflösende akustische Messungen

Kenndaten

  • Massenstrom: 9,2 kg/s
  • Druckverhältnis: 3,2
  • Durchmesser Messstrecke: 0,5 m
  • Reynoldszahlbereich: 3,1•105 to 1,2•106
  • Homogene, drallfreie Zuströmung
  • Niedriges Hintergrundrauschen
  • Akustische Anregungseinheit (Schallgenerator) mit 16 äquidistant über den Umfang verteilten Lautsprechereinheiten

Beschreibung

Der Aeroakustische Windkanal (AWT) ist im Jahr 2012 aufgebaut und in Betrieb genommen worden. Bei dem Windkanal handelt es sich um einen einzigartigen Prüfstand zur Erforschung aeroakustischer Phänome in Rohrleitungen und Turbomaschinen. Aufgrund dessen ist das System als geschlossenes Rohrsystem für hohe Masseströme und hohe Betriebsdrücke ausgelegt. In die Messstrecke können unterschiedliche Komponenten implementiert werden, die unter aerodynamisch und akustisch bekannten Eintrittsbedingungen untersucht werden. Dies können etwa Sensorträger, Schalldämpfer (Liner), Ringgitterkaskaden und sogar ganze rotierende Stufen sein. 

Akutell konzentriert sich die Anwendung auf die Erforschung von Schalltransportmechanismen in Rohrleitungen und Turbomaschinen. Dazu wird in die Messstrecke des AWT eine spezielle Schallgeneratoreinheit integriert, mit Hilfe derer synthetische Schallfelder erzeugt werden. An unterschiedlichen Messpositionen werden anschließend die Schalldrücke detektiert, um so auf die sich ausbreitenden Modenstrukturen und Schalltransportmechanismen zurückzuschließen. 

Aufgrund seines einfachen Aufbaus, der hohen Instrumentierungsdichte und der bekannten akustischen und aerodynamischen Randbedingungen dient der AWT weiterhin als Validierungsprüfträger für numerische Berechnungverfahren, wie etwa die CAA (Computational Aeroacoustics).

Ansprechpartner

Akif Mumcu, M.Sc.

  • Telefon:                 +49 (0) 511 762 2887
  • Email:                  mumcutfd.uni-hannover.de